Der Kaiser und die Kaiserbäder


Der Kaiser und die Kaiserbäder

Die Kaiser-Wilhelm-Brücke, das Kaiser-Wilhelm-Heim, das Kaiserwetter, die Kaiserbäder,… Die Liste der nach diesem gewissen Kaiser Wilhelm benannten Sehenswürdigkeiten ist scheinbar endlos. Doch wie kam es zu diesem „Kaisertrend“? Begründer dafür war wohl der Oberforstmeister Bernhard von Bülow, welcher das erste Logierhaus, das „Weiße Schloss“, auf dem Heringsdorfer Kulmberg errichtete. Der bedeutendste Gast war der spätere Kaiser Wilhelm, dessen Bemühungen für den massiven Ausbau der Seebäder von großer Bedeutung für die Geschichte der heutigen Urlaubsorte waren. Diese Hingabe wurde durch das Benennen vieler Sehenswürdigkeiten mit der Ergänzung „Kaiser“ oder „Kaiser-Wilhelm“ gewürdigt. So findet man auch noch heute unzählige Male den Kaiser in den Straßen der Kaiserbäder wieder. Und nun genießt weiterhin das sonnige Kaiserwetter auf Usedom!

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  1. 1
    kaisertreu

    Erklärung leider äußerst dürftig! Die Benennungen ehren zumeist Kaiser Wilhelm I., bedeutsam als Besucher und Förderer war aber auch Kaiser Wilhelm II., so auch beim abgebildeten Gebäude, der 1873 erbauten Villa Staudt: Wilhelm I. († 1888), dessen Büste seit 2003 davor steht, war nie da – Sein Enkel und Nachfolger Wilhelm II. kam jedes Jahr…!

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