Kurtaxe! Wofür das denn?


Kurtaxe! Wofür das denn?

Viele Seebäder an der Ostsee erheben eine Kurabgabe oder Kurtaxe, da bilden die Kaiserbäder keine Ausnahme. Aber wofür entrichtet man eigentlich diesen Betrag? Mit dem Geld wird unter anderem der Strand gereinigt und die Müllentsorgung am Badestrand organisiert. Bezahlt wird die Unterhaltung der Wasserrettung, die Strandtoiletten und die Untersuchung der Wasserqualität. Aber auch viele kulturelle Veranstaltungen in den Ostseebädern werden durch die Kurabgabe finanziert.

Bezahlt wird die Kurabgabe im Allgemeinen beim Vermieter der Unterkunft, wo Sie gebucht haben. Nach Entrichtung des Beitrages erhält man eine Kurkarte, welche als Nachweis dient, dass man bezahlt hat und die Sie immer mit sich führen sollten. Die momentane Höhe der Kurtaxe für Übernachtungsgäste liegt bei 2,50€; für Tagesgäste ist sie etwas höher und muss bei Ankunft durch Lösen einer Tageskurkarte bei der Touristenformation oder an den Kurkartenautomaten gezahlt werden. Empfänger von Sozialleistungen, Bezieher von Elterngeld, Studenten und Schwerbehinderte erhalten Ermäßigungen, Kinder bis 15 Jahre sind befreit.

Die Kurabgabe ist in der Regel eine Bringschuld. Wer einen längeren Urlaub mit der ganzen Familie an der Ostsee in der Hochsaison verleben möchte, sollte die Kurabgabe mit einplanen.In den Kaiserbädern auf Usedom waren es zum Beispiel im Jahr 2009 über 3.000.000 Euro an Kurtaxe, die zusammen kamen und dafür sorg(t)en, dass alles gut gepflegt wird und der Urlaub zum Erlebnis wird.
Übrigens nur anerkannte Erholungsorte und Kurorte dürfen eine Kurtaxe verlangen.

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