Geschichte

Geschichte

  • Bansin erstmals erwähnt

    Das Dorf Bansin wird 1256 erstmals urkundlich erwähnt. Damals trägt es den wendischen Namen Banzino. Erst gute 450 bzw. 550 Jahre später werden die Orte Ahlbeck und Heringsdorf gegründet.

  • »Ahlbeck adlig« entsteht

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    Das Dorf „Ahlbeck adlig“ entsteht durch den Bau einer Wassermühle an der Beek. Pächter war der Müller Michael Agner. Neben ihm siedelten der Teerbrenner Ulrich Allman und der Fischer Andreas Larsson mit ihren Familien im neu angelegten Dorf, das zur Herrschaft Mellenthin gehörte. Bei einem Brand 1752 wird die Wassermühle zerstört. Sie stand gegenüber der heutigen Bäckerei Blunck (Parkplatz). Von 1771 an schenkt der alte Fritz ehemaligen Soldaten Ländereien im Sumpf unweit der Ansiedlung „Ahlbeck adlig“ zum Trockenlegen und Bewirtschaften. Zu „Ahlbeck adlig“ kommt nun „Ahlbeck königlich“ dazu.

  • Der letzte Wolf

    Eine Legende besagt, dass in der Wolfskuhle bei Bansin der letzte Wolf erschossen worden sein soll.

  • "Ahlbeck königlich"

    „Ahlbeck königlich“ hat 7 Haushalte mit 18 Einwohnern. Dorfschulze ist Hausmann Schröder.

  • Ahlbeck wird Seebad.

    Ahlbeck wird Seebad.

  • Georg Bernhard von Bülow

    Oberforstmeister Georg Bernhard von Bülow - ein Vorfahre des berühmten Loriot - erwirbt einen Teil des insolventen Rittergutes Mellenthin, zu dem das Rittergut Gothen mit dem Bauerndorf Neuhof, die Fischerkolonie Neukrug und das Fischerdorf Ahlbeck gehören.

  • So wurde aus Neukrug Heringsdorf

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    Preußenkönig Friedrich Wilhelm III. ist mit seinen Söhnen, darunter der spätere König Friedrich Wilhelm IV., zu Gast bei von Bülow. Bei einem Ausflug zu den Fischern, die am Strand gerade Heringe puhlen und einsalzen, gibt der Kronprinz der kleinen Ansiedlung unterhalb des Kulms den Namen Heringsdorf.

             

  • Das erste Logierhaus

    Von Bülow errichtet auf dem Kulmberg ein erstes Logierhaus, das später „Weißes Schloss“ genannt wird. Zu Gast sind dort später unter anderem Kronprinzessin Viktoria von Preußen mit ihren Söhnen und Kurt Tucholsky.

  • Der zweite Badeort

    Heringsdorf wird mit seinen 113 Einwohnern nach Swinemünde (1824) der zweite Badeort auf Usedom.

  • Bülow baut weiter

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    Bülow lässt für seine privaten Gäste weitere Logierhäuser bauen. 1845 wird auf dem Kulm eine der ältesten noch erhaltenen Bäderarchitekturvillen, die heutige „Villa Achterkerke“ gebaut.

  • Heringsdorf bekommt eine Kirche

    geschichte_kaiserbaeder_usedom_heringsdorf-23Die Heringsdorfer Kirche wird eingeweiht. Oberforstmeister von Bülow stiftet den Bauplatz. Die Pläne stammen vom Königlichen Hofbaurat Ludwig Persius, einem Schüler von Karl Friedrich Schinkel.

  • Italien an der Ostsee

    Der Concertgarten Italien mit Schwanensee, verschlungenen Wegen und lauschigen Verweilecken wird angelegt. Hier flaniert Mann und Frau, unterhält sich, spielt Boccia, Kricket oder Federball. Heinrich Mann liest hier gern Zeitung.

  • Ahlbeck wird Badeort

    geschichte_kaiserbaeder_usedom_ahlbeck_heringsdorf_bansin-8Ahlbeck wird Badeort.

  • Heringsdorf wächst

    Heringsdorf zählt 135 Einwohner und 400 Gäste.

  • Auch Ahlbeck wächst

    In Ahlbeck werden erstmals 314 Gäste registriert. Unterkunft finden sie zumeist in recht spartanisch eingerichteten Ferienzimmern.

  • Die Delbrück-Brüder

    geschichte_kaiserbaeder_usedom_heringsdorf-11Die Söhne der Delbrück-Brüder setzen das Werk ihrer Väter fort. Sie bauen unter anderem ein neues, in den Dünen gelegenes Familienbad mit 300 Umkleidekabinen und allen Annehmlichkeiten für die Badegäste.

  • Aktiengesellschaft Seebad Heringsdorf

    geschichte_kaiserbaeder_usedom_heringsdorf-4Die umtriebigen Delbrück-Brüder, Hugo und Adelbert, gründen die „Aktiengesellschaft Seebad Heringsdorf“. Nun steigt der Ort schnell zu einem vornehmen Seebad mit illustren Gästen der Berliner Aristokratie und Hautevolee auf.

  • 1. Heringsdorfer Kurhaus

    Baubeginn für das 1. Heringsdorfer Kurhaus, das 1886 durch das Warmbad bedeutend erweitert wird.

  • Das erste Hotel entsteht in Ahlbeck

    geschichte_kaiserbaeder_usedom_ahlbeck_heringsdorf_bansin-22Der Geschäftsmann Albert Wendicke erbaut das erste Hotel, das Kurhaus „Wendicke’s Hotel“, in Ahlbeck. Heute ist es das Hotel Meereswelle.

  • Nun fährt die Bahn nach Usedom

    Die Eisenbahnstrecke Berlin-Swinemünde nimmt den Betrieb auf. Nun dauert die Fahrt von der Hauptstadt über die Karniner Drehbrücke nur noch vier Stunden.

  • Heringsdorf wird Seebad

    Heringsdorf wird Seebad. Die Verleihung des Titels „Seebad“ ist in einer kaiserlichen Anordnung vom 4.6.1879 dokumentiert und vom König von Preußen und Deutschen Kaiser Wilhelm I. auf Schloss Babelsberg unterzeichnet. Dieser Titel ist für das aufstrebende Seebad von enormer Wichtigkeit. Die Ortsteile Heringsdorf und Neukrug werden zum Seebad Heringsdorf. Die Orte Neuhof und Gothen bleiben selbständig.

  • Aussichtsturm auf dem langen Berg

    Die Witwe Friederike Budzin eröffnet im Aussichtsturm auf dem Langen Berg eine Schankwirtschaft.

  • Gemeinde Ahlbeck

    Aus „Ahlbeck königlich“ und „Ahlbeck adelig“ wird die Gemeinde Ahlbeck.

  • Die Villa Oppenheim entsteht

    Villa Oppenheim in Heringsdorf

    Der Berliner Bankier Benoit Oppenheim lässt sich, eingebettet in eine Parklandschaft, direkt an der Promenade, eine der schönsten Bäderarchitekturvillen Heringsdorfs im Stile des italienischen Renaissance-Architekten Andrea Palladio bauen. Die Villa wird zu einem Lieblingsmotiv des deutsch-amerikanischen Malers Lyonel Feininger.

  • Von Paris nach Bansin

    Die von der Wolgaster Actien-Gesellschaft gebaute Holzvilla „Utkiek“ wird auf den Weltausstellungen in Paris und in Chicago gezeigt und hinterher in Bansin aufgebaut.

  • Ahlbecker Hof

    Ahlbecker Hof in AhlbeckDas wohl mondänste Haus Ahlbecks, der Ahlbecker Hof, wird gebaut. Es beherbergt bis heute viele gekrönte Häupter: Vom österreichischen Kaiser Franz Joseph bis zur schwedischen Königin Silvia und Kronprinz Frederik von Dänemark.

  • Die Kaiser-Wilhelm-Brücke wird getauft

    Kaiser Wilhelm Brücke in Heringsdorf

    Die Heringsdorfer Kaiser-Wilhelm-Brücke wird per „kaiserlicher Kabinettsorder“ getauft. Zunächst wird der 500 Meter lange Seesteg errichtet, bevor zwei Jahre später die landseitige Seebrücke mit ihren türmchenreichen Aufbauten, Kolonaden, Geschäften und Restaurants folgt. An der Spitze des Seestegs befindet sich eine Aussichtsplattform mit Restaurant. Hier legen Dampfschiffe nach Swinemünde/Stettin, Rügen und Bornholm ab.

  • Ahlbeck bekommt eine Kirche

    Über drei Jahrzehnte lang sammelt der Kantor Johann Koch bei Einheimischen und Urlaubern für eine eigene Ahlbecker Kirche. Am 22. Juli 1894 wird der Grundstein gelegt. Die Einweihung der im neugotischen Stil gebauten Kirche erfolgt am 29. August 1895. Kantor Koch stirbt am 1. Juni 1894, sieben Wochen vor der Grundsteinlegung der Kirche, aber in der Gewissheit, dass die Ahlbecker ihre Kirche bekommen.

  • Bahnstrecke Swinemünde-Heringsdorf

    Am 1. Juli wird die Eisenbahnstrecke Swinemünde–Heringsdorf eingeweiht. Die direkte Anbindung von Heringsdorf an die Hauptstadt Berlin bringt dem Seebad einen enormen Zuwachs an Feriengästen.

  • Ahlbeck wird Familienbad

    Die Warmbadeanstalt in Ahlbeck wird errichtet. Heute befindet sich in diesem Haus die Gemeindeverwaltung. In großen Waschzubern werden in der Warmbadeanstalt Brause- und Meeresbäder verabreicht.

  • Badeanstalten für Bansin

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    Der Zimmermeister Grünberg aus Ahlbeck erhält den Auftrag am Bansiner Strand zwei Badeanstalten mit sechs Kabinen zu bauen. Im gleichen Jahr ist Baubeginn für das Hotel „Meerestrand“ durch H. Wille und Kapitän Otto Rabinger sowie für die Pension „Strandhaus“ durch Ernst Necker.

  • Aus einer Vision wird Bansin

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    Vier Visionäre – der Hühneraugenoperateur Emil Wichmann aus Berlin, der Sallenthiner Heimatschreiber Ernst Necker, der Gastwirt des Dorfes und der Dorfschullehrer – wollen mit dem Bau einer Badeanstalt westlich von Heringsdorf ebenfalls Gäste anlocken und gründen das Seebad Bansin. Die Grundstücke erwerben sie dafür von der Aktiengesellschaft Seebad Heringsdorf. Zum Saisonbeginn sind die ersten Hotels, Pensionen und Villen fertig. Bansin registriert im ersten Jahr des Bestehens 380 Gäste.

  • Das Strandcasino in Heringsdorf

    Direkt an der Heringsdorfer Promenade entsteht das Strandcasino, das offizielle Kurhaus. Neben 18 eleganten Verkaufsläden beherbergt es auch einen 500 m2 großen Tanzsaal.

  • Die Seebrücke in Ahlbeck

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    Die Ahlbecker Seebrücke – heute die älteste noch erhaltene ihrer Art in Deutschland – wird eingeweiht. Allerdings besteht sie zunächst nur aus einem offenen Café, das von vier Türmen flankiert wird.

  • Familienbad in Heringsdorf

    Die Söhne Victor und Werner Delbrück setzen das Werk ihres Vaters Hugo Delbrück fort. Sie bauen unter anderem ein in den Dünen gelegenes Familienbad mit 300 Umkleidekabinen und allen Annehmlichkeiten für die Badegäste.

  • Anbau an der Heringsdorfer Seebrücke

    Die Heringsdorfer Seebrücke erhält einen seitlichen Anbau, „Odinbrücke“ genannt. Hier können die großen Dampfer „Odin“, „Rugard“ und „Frigga“ anlegen. Die Schiffe der Bräunlich-Reederei Stettin fahren nach Rügen, Kopenhagen und Bornholm.

  • Bansin bekommt ein Warmbad

    Da viele Menschen noch keine eigenen Bäder oder Duschen zuhause haben, macht sich die Bürgerschaft von Bansin dafür stark, ein öffentliches Warmbad zu bauen. Hier kann man sogar in warmem Ostseewasser baden.

  • Familienbad in Ahlbeck

    Ahlbeck erhält ein Familienbad beim heutigen Hotel Ostende.

  • Das Spritzenhaus in Bansin

    Das Spritzenhaus der Bansiner Feuerwehr wird eingeweiht. Heute ist es das Hans Werner Richter-Haus, die Gedenkstätte für den berühmtesten Sohn Bansins, den Initiator der „Gruppe 47“, den Schriftsteller Hans Werner Richter.

  • Ein Turm entsteht

    geschichte_kaiserbaeder_usedom_heringsdorf-16Der Kurdirektor Hermann Hans Valentin von Bismarck reicht bei der Aktiengesellschaft Seebad Heringsdorf einen Brief ein, mit dem Wunsch, in Heringsdorf eine Bismarck-Feuersäule zu bauen. Bei einem ersten Spendenfest kommen 515 Mark zustande. Insgesamt kostet der Bau 50 000 Mark. Der Grundstein für die 42 Meter hohe Bismarck-Warte auf dem Präsidentenberg wird gelegt. Ende 1906 wird er fertig. Von einer Bismarck-Gedenkhalle aus gelangt man auf eine Plattform, die 60 Besucher fassen kann. Darüber befindet sich eine 3 Meter durchmessende runde Feuerschale. Vorbild ist der Bismarckturm von Porta Westfalica. 1907 wurde die Heringsdorfer eingeweiht.

  • Kurhotel "Atlantik"

    Der Kurhaus-Komplex wird durch das Kurhotel „Atlantik“ ergänzt. Die Leitung des Hotels erfolgt durch das Hotel „Kaiserhof“ Berlin, später durch „Kempinski“ Berlin. Es gilt lange Zeit als das vornehmste und größte Gebäude an der Ostsee. Es besitzt eine baumgesäumte Terrasse direkt an der Heringsdorfer Promenade, Zentralheizung sowie einen Aufzug und offeriert seinen Gästen französische Küche. Heute befinden sich an seiner Stelle das Heringsdorfer Kurhotel und das EKZ.

  • Im Sommer an die Ostsee

    geschichte_kaiserbaeder_usedom_ahlbeck_heringsdorf_bansin-28Neuer Besucherrekord in Ahlbeck: 16 000 Gäste.

  • Die Pferderennbahn

    Einweihung einer Pferderennbahn am Weg von Heringsdorf nach Gothen, nach dem Vorbild des Vereins für Hindernisrennen Berlin-Karlshorst.

  • Sole in Heringsdorf

    Im Hof des Heringsdorfer Warmbades – heute steht dort der rechte Turm der Kurklinik – wird in einer Tiefe von 223 Metern eine erste Solequelle erbohrt. Die Quelle mit 2-3 %-iger Jodsole wird später versanden.

  • Konzertpavillon in Ahlbeck

    Der Ahlbecker Konzertplatz zwischen der Promenade und der Ostseedüne wird errichtet, ein Musikpavillon aus Holz gebaut.

  • Seine Hoheit zum Tee in Heringsdorf

    Aufsehenerregend und von allerhand Klatsch begleitet: Die Teevisiten Kaiser Wilhelms II. bei Elisabeth Staudt im „Haus Marimar“ in Heringsdorf, zu denen Majestät stets mit dem offenen Cabrio fährt. Sie dauern bis 1912 an.

  • Familienbad in Heringsdorf

    Ein neues, modernes Familienbad mit einer Unterkonstruktion aus „Eisenbeton“ entsteht in Heringsdorf. Die Aufbauten sind aus Holz, die Innenausstattung aus edlen Hölzern.

  • Eisenbahnstrecke Heringsdorf-Wolgast

    Die Eisenbahnstrecke Heringsdorf – Wolgast geht nach fünf Jahren Bauzeit in Betrieb.

  • Sturmflut

    Eine Sturmflut richtet großen Schaden an der Bansiner Küste an.

  • Erholung für Berliner Arbeiterkinder

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    Kaiser Wilhelm II. lässt am östlichen Ortsende von Ahlbeck im Wald hinter der Ostseestranddüne ein Heim eigens zur Erholung von Berliner Arbeiterkindern bauen. Das einstige „Kaiser-Wilhelm-Kinderheim“ beherbergt heute den Jugendferienpark Ahlbeck der Sportjugend Berlin.

  • Ferdinand Engelinski

    Kaiser Wilhelm II. ehrt den Ahlbecker Schneidermeister Ferdinand Egelinski als kinderreichsten Vater. Er soll 33 Kinder gehabt haben.

  • Maxim Gorki in Heringsdorf

    Maxim Gorki erholt sich in der Heringsdorf Pension „Villa Irmgard“ - erbaut 1906 – von einer Tuberkulosekrankheit und empfängt während seines Heringsdorfer Exils namhafte Künstler und russische Exilanten.

  • Unbegrenzt baden gehen

    geschichte_kaiserbaeder_usedom_bansin-1Bansin erhält als erstes Seebad überhaupt die Freibade-Erlaubnis. Von nun an dürfen sich Badelaunige direkt vom Hotel im Bademantel zum Strand hinunter und dort unbegrenzt von Badeanstaltswänden in der Ostsee schwimmen gehen.

  • Solequelle in Heringsdorf

    Mit einer 400 Meter tiefen Bohrung neben der Heringsdorfer Seebrücke wird eine neue Solequelle erschlossen. Die vierprozentige Salzwasserlösung enthält Jod und Spurenelemente und wird für medizinische Bäder verwendet. Die gelten bei rheumatischen Erkrankungen, Atemwegs- und Hautkrankheiten als gesundheitsfördernd.

  • Musik an Heringsdorfs Promenade

    Heringsdorf bekommt einen Konzertplatz mit Musikpavillon. Zuvor hatte es schon am Strand-Casino eine kleine Konzerthalle gegeben.

  • Musikpavillon in Bansin

    Bansin erhält an der Promenade einen Musikpavillon.

  • Bansin macht traurige Geschichte

    geschichte_kaiserbaeder_usedom_bansin-3Der Judenhass der Nationalsozialisten macht auch vor den Kaiserbädern nicht Halt. Der erste Gauleiter von Pommern, Peter von Heidebreck, erklärt Bansin als erstes deutsches Bad für judenfrei. Auch in den anderen beiden Kaiserbädern werden jüdische Einwohner enteignet und in Konzentrationslager deportiert.

  • Die Strandkorbfarik

    Die Strandkorbfabrik Harder, die älteste noch heute produzierende Strandkorbfabrik der Welt, wird von Wolgast nach Heringsdorf verlegt.

  • Freilichtbühne im Wald

    Die Freilichtbühne Thingstätte im Wald oberhalb von Heringsdorf wird eröffnet.

  • Die Kirche von Bansin

    Der Grundstein für die Kirche Bansin, auch Waldkirche genannt, wird gelegt. Die drittjüngste Kirche auf Usedom wird nach dem Vorbild der Swinemünder Kreuzkirche gebaut. Sie ist nicht wie die anderen beiden evangelischen Kaiserbäderkirchen aus Backsteinen errichtet, sondern ist ein verputzter Bau. 1939 wird das Gotteshaus eingeweiht.

  • Eisschäden

    Eismassen zerstören den Seesteg der Ahlbecker Seebrücke.

  • Das Ende des Strand-Casinos

    Das Strand-Casino (heute Maritim Hotel Kaiserhof) an der Heringsdorfer Promenade brennt völlig nieder und wird 1948 von den russischen Besatzern zunächst als eigenes Offizierscasino neu errichtet. Nach deren Abzug 1950 schenken die Russen es der Gemeinde, die es als Kulturhaus nutzt, das von den Einheimischen liebevoll „Kulti“ genannt wird. Nach der Wende befindet sich darin bis zur Schließung im Mai 2014 die Ostsee-Spielbank.

  • Das Ende der Bismarck-Warte

    Die Bismarck Warte wird von einem Kommando der Sowjetarmee aus militärischen Gründen gesprengt.

  • Fischer gründen Genossenschaft

    geschichte_kaiserbaeder_usedom_ahlbeck_heringsdorf_bansin-38Die Ahlbecker Fischgenossenschaft wird gegründet. Sie zählt 117 Fischer.

  • Aktion Rose

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    Bei der Aktion Rose werden sämtliche Hotel- und Pensionsinhaber enteignet. Die Gebäude werden dem FDGB-Feriendienst übergeben, der sie als gewerkschaftliche Ferienheime weiter betreibt. Erst nach 1990 erhalten die einstigen Besitzer ihre Häuser zurück.

  • Feuer auf der Seebrücke Heringsdorf

    Durch ein offenes Feuer von Anglern brennt die marode Holzkonstruktion der Heringsdorfer Seebrücke wasserseitig ab.

  • Haus der Erholung in Ahlbeck

    Das Haus der Erholung in Ahlbeck (HdE) wird vom FDGB gebaut. Der Neubau hat 1,5 Millionen Mark gekostet. Bis Ende 2010 wurde das HdE als Kino genutzt. Seitdem steht es leer.

  • Heringsdorfer Seebrücke brennt nieder

    geschichte_kaiserbaeder_usedom_heringsdorf-13 Die Heringsdorfer Seebrücke (landseitig) wird durch einen Brand völlig vernichtet.

  • Brand im Familienbad

    Das Strandcafé des Heringsdorfer Familienbades brennt ab.

  • Menüko entsteht

    Der Bau eines Menü-Gefrier-Konservierungsbetriebes (Menüko) in der Nähe des Heringsdorfer Bahnhofes verbessert die Ferienversorgung.

  • Heringsdorf hat einen Kunstpavillon

    kunstpavillon_heringsdorf_backgroundDer Kunstpavillon an der Promenade wird eingeweiht.

    Foto © Usedomer Kunstverein e.V.

  • Ahlbecker Warmbad wird Kinderkrippe

    Das Ahlbecker Warmbad wird geschlossen und in eine Kinderkrippe umfunktioniert. Heute ist hier die Verwaltung der Gemeinde Ostseebad Heringsdorf ansässig.

  • Das Ende des Kaiserhof Atlantik

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    Sprengung und Abriss des FDBG-Heimes Solidarität - ehemals Hotel Kaiserhof Atlantik. Der Grundstein für das neue FDGB-Heim Solidarität wird ein Jahr später gelegt. Heute befinden sich in den beiden Hochhäusern die Kurklinik und das Kurhotel Heringsdorf.

  • Einweihung des neuen FDGB-Heimes Solidarität

    Einweihung des neuen FDGB-Heimes Solidarität.

  • 1989

    In Heringsdorf machen 60.000 Urlauber Ferien.

  • Das Ende der FDGB-Heime

    Alle FDGB-Heime werden geschlossen. Die Häuser gingen an die ehemaligen Besitzer zurück oder wurden verkauft.

  • Seesteg an der Ahlbecker Seebrücke

    Die Ahlbecker Seebrücke erhält einen neuen Seesteg. Er ist 280 Meter lang. An ihm können nun wieder Ausflug-Schiffe anlegen.

  • Heringsdorfs neue Seebrücke

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    Nach fast 40 Jahren ohne Seebrücke wird in Heringsdorf eine neue, ausschließlich privat finanzierte Seebrücke eingeweiht – etwa 50 Meter neben ihrem niedergebrannten Vorgängerbau. Mit ihrem 508 Meter langen Seesteg ist sie die längste Seebrücke Deutschlands. Im dem Seesteg vorgelagerten und mit Glas überdachten Passagenbau befinden sich kleine Ladengeschäfte und Lokale, im Obergeschoss Ferienwohnungen. Den Brückenkopf krönt ein pyramidaler Bau mit einem Restaurant. Hier legen neben Ausflugsschiffen auch große Segelschiffe an.

  • Usedomer Bäderbahn

    Die Usedomer Bäderbahn (UBB) nimmt am 1. Juni 1995 den Betrieb auf. Nach der Wende von der Stilllegung bedroht, entwickelt sich die UBB zu einem der erfolgreichsten Regionalbahnen Deutschlands mit jährlich rund 3,6 Mio. Fahrgästen.

  • Eröffnung der Ostseetherme

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    Am Ortseingang von Ahlbeck wird die OstseetTherme Usedom eröffnet. Die Besonderheit der Therme ist die vierprozentige Sole, die in allen sechs Becken der Badewelt enthalten ist. Außerdem gehören zur Ostseetherme eine Sauna- und Wellness-Landschaft, ein Gesundheitsstudio und ein Kurmittelhaus, in dem vom Badearzt verordnete physiotherapeutische und medizinische Anwendungen und Kuren verabreicht werden.

    Foto © Ostseetherme Usedom

  • Von Seebädern zu Seeheilbädern

    Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin dürfen sich Seeheilbad nennen. Seeheilbäder sind spezielle Kurorte in direkter Anbindung ans Meer, in denen das Seeklima für therapeutische Heilbehandlungen genutzt wird. Die örtliche Präsenz eines Badearztes für die verschreibungspflichtigen Kuren ist Vorschrift. Die Infrastruktur dieser Orte muss ausreichend Möglichkeiten zur Erholung bieten. Seeheilbäder dürfen Kurtaxen erheben. Das Zertifikat „Seeheilbad“ vergibt der Deutsche Heilbäderverband.

  • Die Gemeinde Ostseebad Heringsdorf entsteht

    Die Gemeinden Ahlbeck, Heringsdorf, Bansin sowie die Orte Gothen, Bansin-Dorf, Alt- und Neu-Sallenthin sowie Sellin fusionieren zur Gemeinde Ostseebad Heringsdorf.

  • Grenzöffnung nach Swinemünde

    Grenzöffnung für alle Verkehrsmittel. Die Europabus-Linie verbindet die Kaiserbäder im Taktverkehr mit Swinemünde.

  • Bahnstrecke Ahlbeck-Swinemünde

    Eröffnung der Bahnstrecke Ahlbeck-Grenze – Swinoujscie Centrum.

  • Einweihung der Europapromenade

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    Die Europapromenade von Ahlbeck bis nach Swinemünde mit offenem Grenzübertritt wird eingeweiht. Von nun an können Radfahrer und Fußgänger auf einem befestigten Weg entlang der Düne ohne Grenzformalitäten von Deutschland nach Polen oder umgekehrt radeln und spazieren. Die Grenze ist hier zu einem Ort der Begegnung geworden, was durch die dort installierte Klammerskulptur symbolisiert wird.

    Bis 1972 ist hier die deutsch-polnische Grenze komplett geschlossen. Erst dann ist der Grenzübergang Ahlbeck bis 1980 für Fußgänger geöffnet. Infolge der instabilen Lage in Polen durch den anhaltenden Streik der Danziger Werftarbeiter, aus dem heraus die Gewerkschaft „Solidarnosc“ entsteht, wird die deutsch-polnische Grenze im Herbst 1980 geschlossen und erst mit der Wende wieder für Fußgänger und Radfahrer passierbar.

    Seit dem Beitritt Polens zum Schengener Abkommen 2007 ist die Grenze für den freien Fahrzeugverkehr offen.

    Foto © Andreas Dumke

  • EM-Fussballstrand in Heringsdorf

    Das ZDF überträgt von einer großen Bühne am Strand und auf einer LED-Wand in der Ostsee die Fußball-Europameisterschaft aus Heringsdorf.

  • 2014

    Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin zählen zusammen insgesamt 438.140 Gästeankünfte.

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