Strand

Strandsanderinnerungen

Der hölzerne Weg führt geradewegs in den diffusen Morgenhimmel. Salzig kribbelt die Luft in der Nase. Die Schritte über die Düne werden schneller, je lauter das stete Rauschen ans Ohr dringt. Und plötzlich liegt sie da. Die Ostsee. Bis an den Horizont.

In trägen Wellen rollt sie ihre Träume an den Strand. Die Welt schläft noch. Genauso wie die Möwen, die ihre Schnäbel im Gefieder dicht gedrängt an der Düne vor sich hindösen. Fast menschenleer ist der Strand. Nur ein paar Bewegungshungrige und Sonnenaufgangsverliebte stapfen vereinzelt durch den feinen Sand, den die Nacht wieder jungfräulich glatt gebügelt hat.

Und zwischen dem alten Fischkutter und der schwarzen Silhouette der Seebrücke steht der Himmel in Flammen. Ein Zauber liegt auf diesem Moment, in dem die Sonne zitternd sich aus dem Meer erhebt. Wie ein goldener Schleier legen sich ihre Strahlen auf die Wogen, die sie sogleich brechen. Millionen glitzernder Diamanten. Ein neuer Tag am Meer beginnt.

Die Füße graben sich in den wohlig warmen Sand. Der Duft von Sonnencreme und Sommer auf der Haut. Wie aufgesetzt auf den Horizont wirken die großen Pötte in der Einfahrt in den Swinemünder Hafen. Spielzeug für Riesen. Aus dem Strandkorb nebenan dringt Kinderlachen. Eimer und Schaufel warten auf ihren Einsatz am Kleckerburgengroßbauprojekt. In Engelsgeduld erschaffen, wächst Türmchen für Türmchen zu einem ausgeklügelten Fantasiegebilde empor. Luftschlösser werden ziselierte Wirklichkeit. Mit Strandgut dekoriert. Machen frisch gebackene Sandkuchen alles Schwere vergessen. Die Tage sind erfüllt von Drachenbändigen, Volleyballjagden, Eisschleckschwelgereien.

Wenn dann jedoch der kalte Nordost seine Sturmböen über den Sand peitscht, beginnt die Zeit der Stille und der Einsamkeit. Leergefegt gehören jetzt die sonst sonnenwarmen Strände dem eingemummelten Wanderer, der den harschen Launen von Herbst und Winter trotzig seine Schritte entgegensetzt. Einmal den Kopf so richtig durchpusten lassen. Freiheit spüren. Bizarre Eislandschaften türmen sich zuweilen bis hinter die Seebrücken auf. Träge schwappt das Crasheiswasser gegen ihre Pfeiler. Lässt die weißen Schollen krachen und bersten. Der Natur raue Gewalt. Auch das ist Leben am Meer. Und dennoch: Rote Winternasen lugen aus schalumwickelten Jacken und Mützen in die eisigkalte Ostseeluft, erahnen schon den sich ankündigenden Frühling.

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