Europas erster Kur- und Heilwald - Was gibt es hier zu entdecken?
Kur- und Heilwald © Henry Böhm

Bereits um 1900 wurde der Heringsdorfer K√ľstenwald in die mond√§ne B√§derkultur des damaligen Adels und der einstigen Aristokratie integriert: Tennispl√§tze im Schatten der Buchen, eine Reitanlage auf der Lichtung und ein dichtes Netz an Wanderwegen lockte die illustre Gesellschaft weg vom hei√üen Strand hin zum k√ľhlen Wald.

Das wohltuende Reizklima, Resultat der einzigartigen Kombination aus See- und Waldluft, definiert unseren Heringsdorfer Forst als unnachahmliches Naturheilmittel. Seine heilenden Kr√§fte helfen insbesondere bei Erkrankungen der Atemwege, der Haut und des Bewegungsapparates ‚Äď aber auch f√ľr die Psyche ist er eine Wohltat. Auf einer Fl√§che von 187 Hektar werden seine Superkr√§fte bewusst genutzt.

Der Kur- und Heilwald h√§lt f√ľr seine G√§ste einige √úberraschungen bereit: Unterschiedliches Terrain, integrierte Stationen und historische Pl√§tze. Die Wege √ľber Stock und Stein werden hier und da von Motorik- oder Sensorikpfaden unterbrochen, f√ľhren auf den Pr√§sidentenberg oder zum Pflanzengarten und kreuzen den Steintisch oder die Bismarckwarte.

Der Heringsdorfer Kur- und Heilwald bietet jedermann und jederfrau Erholung und Bet√§tigung: Von Kurz- bis Langstrecken, von Bewegung bis Barrierefreiheit, f√ľr Alt und Jung. Die Gemeinde Heringsdorf und der B√§derverband Mecklenburg-Vorpommern √ľbernahmen f√ľr dieses Projekt, das 2015 seinen Anfang nahm, eine Vorreiterrolle: ‚ÄúDie Entwicklung der nat√ľrlichen Ressource Wald zur Nutzung als Therapeutikum‚ÄĚ. Gerade der Heringsdorfer Forst bot und bietet sich als Kur- und Heilwald an: Die Buche, die in diesem Gebiet besonders h√§ufig vorkommt, ist nicht nur Schattenspender, Luftbefeuchter und Klimaverbesserer ‚Äď sie ist mit ihrer F√§higkeit, die Luft keimfrei und staubarm zu halten, ein wahres Naturwunder. So kommt es nicht von ungef√§hr, dass der Kur- und Heilwald als solcher die Gesundheit f√∂rdert und Krankheiten lindert.