Flughafen Heringsdorf: Wo die Uhren anders ticken


Flughafen Heringsdorf: Wo die Uhren anders ticken

Klein aber fein – das ist das Motto, das auf den Heringsdorfer Flughafen, wie die Faust aufs Auge, zutrifft. Elf Mitarbeiter, vom Check-in über den Ramp Agent bis hin zum Fluglotsen sind hier beschäftigt. Sie alle sind im Einsatz, wenn die Flieger von April bis Oktober aus und nach Dortmund, Stuttgart, Düsseldorf, Frankfurt a.M. und Zürich landen und starten.

 

 

 

 

Der Heringsdorfer Flughafen steht für kurze Wege und schnelle Abwicklung: Das beweist er bei der Abfertigung des Bombardier aus Düsseldorf. Um 14:00 Uhr befindet er sich im Landeanflug. Gerade einmal 15 Minuten brauchen die Loader um das Gepäck von den ankommenden Passagieren zu entladen. Das Beladen der Koffer und Taschen der Fluggäste, die an diesem Tag mit dieser Maschine nach Düsseldorf fliegen, wird ebenso reibungslos ausgeführt.

 

 

 

 

 

 

 

Ein Blick auf meine Uhr verrät mir – es ist 14:40 Uhr. Gleich soll der Flieger mit seinen 40 Fluggästen wieder abheben. Im Lotsenturm ticken die Uhren anders, hier stehen die Zeiger auf 12:40 Uhr. Natürlich, denke ich bei mir – die koordinierte Weltzeit, der globale Zeitstandard. Der Fluglotse checkt die Windrichtung, gibt Unverständliches durch das Mikrofon – und dann hebt sie ab, der Sonne entgegen. Gerade einmal 45 Minuten steht der Flieger auf dem Vorfeld des Heringsdorfer Flughafens.  

Vier Arten von Maschinen starten und landen an diesem kleinen Flughafen: Neben der Bombardier mit 76 Sitzen, auch der Canadier für 90 Gäste, die A220 für 125 Passagiere sowie der Airbus mit 144 Plätzen. 6.000 Flugbewegungen und 32.000 Fluggäste werden hier in diesem Jahr abgewickelt – Tendenz steigend. Davon entfallen 20.000 Reisende auf den Linienflugverkehr und 32.000 Fluggäste auf die allgemeine Luftfahrt.

Danke an den Betriebsleiter, Herrn Rasenack, für die private Führung hinter die Kulissen des Heringsdorfer Flughafens.

www.flughafen-heringsdorf.de

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