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KaiserbäderTourismusService GmbHKirchen in den Kaiserbädern
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Mehr als nur historische Bauwerke
Die Kirchen in den Kaiserbädern sind mehr als nur historische Bauwerke – sie sind Orte der Ruhe, Begegnung und gelebten Geschichte. Eingebettet in die besondere Atmosphäre von Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin erzählen sie von der kulturellen Entwicklung der Region und laden zugleich zum Innehalten ein. Ob architektonisch beeindruckend, geschichtsträchtig oder spirituell geprägt – jede Kirche hat ihren ganz eigenen Charakter und lohnt einen Besuch.
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Mehr InformationenEvangelische Kirche Ahlbeck
Die Ahlbecker Kirche ist eine evangelische Kirche von 1895 auf der Insel Usedom. Sie steht unter Denkmalschutz und ist eng mit der Entwicklung des Seebades Ahlbeck verbunden. Die Kirche wurde von Johann Koch gestiftet und ist ein Beispiel für den Stil des Historismus mit Elementen der Neugotik. Mit ihrer den Raum überspannenden Spitztonnenholzdecke wirkt sie wie ein großes, umgedrehtes Schiff. Für ihren Bau sammelte der Kantor Johann Koch drei Jahrzehnte lang Spenden. Die Innenausstattung konzentriert sich auf den Altar und das Sandsteinkreuz. Die Apsis der neugotischen Kirche wird von drei Buntglasfenstern im Jugendstildekor geprägt. Die beiden festlichen Kronleuchter und das vom Greifswalder Pastor i.R. Gerhard Dallmann gestiftete Votivschiff „Heimkehr“ verleihen dem Raum eine besondere Ausstrahlung. Die Kirche wurde mehrfach restauriert. Die Orgel wurde 1895 von Barnim Grüneberg gebaut. In der Kirche finden regelmäßig Veranstaltungen statt.
Evangelische Kirche Heringsdorf
Die Kirche im Walde ist eine rote Backsteinkirche auf dem Kulm in Heringsdorf auf der Insel Usedom. Sie wurde im Stil des Historismus erbaut und gehört zur evangelischen Kirchengemeinde Heringsdorf. Eine Besonderheit der Kirche ist der Davidstern auf der Kirchturmuhr. Zusammen mit der Kirche in Ahlbeck entstand sie im 19. Jahrhundert im Zuge des Bädertourismus. Das Geld für den Bau der Kirche kam durch Spenden von Bürgern und wohlhabenden Badegästen zusammen. Der Architekt Ludwig Persius entwarf den Bau. Die in Pommern einzigartige Wandelhalle und der schmale Glockenturm erinnern an italienische Kirchenbauten, wie Persius sie in Potsdam errichtete. Die 1848 geweihte Kirche gehörte zunächst zur Parochie Benz, wurde aber später mit anderen Gemeinden vereinigt. 1914 wurde sie an den Längsseiten erweitert und mit hölzernen Emporen versehen. Altar, Kanzel und Taufbecken stammen aus der Erbauungszeit. Ein Gemälde an der linken Chorwand zeigt die Beweinung Christi. Besonderheiten sind die Buntglasfenster mit biblischen Szenen und die Holzfigur Martin Luthers links im Chor, die nach dem Krieg von Flüchtlingen aus der Christuskirche in Swinemünde hierher gebracht wurde. Die Orgel stammt aus dem Jahr 1851 und wurde 1914 erweitert. Die Kirche hat zwei Bronzeglocken aus dem Jahr 1990. Die Kirche im Walde ist ein bedeutendes religiöses und architektonisches Denkmal und kann besichtigt werden.