Bäderarchitektur

Exklusive Villen mit Berliner Schick

 

Balkone, Erker, Türmchen, Balustraden, säulengerahmte Loggien, pilastergesäumte Eingangsportale, breite Freitreppen und Stuck – so viel, dass die verschnörkelten Zierelemente vor den Augen zu verschwimmen beginnen. Sie sind weltweit einzigartig die prunkvollen Villen der Kaiserbäder Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin. Nirgends sonst gibt es sie in solch einer Fülle und Vielfalt. Sie zeugen vom Geschmack und vom Geldbeutel ihrer einstigen Erbauer, mussten sich untereinander und miteinander messen lassen und sind heute in ihrer Noblesse doch unermesslich.

Kein Haus gleicht hier dem anderen. Und dennoch werden die Bauten unter dem Begriff der Bäderarchitektur vereint. Als Sommerresidenzen zum Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts erbaut, muten sie wie kleine Ableger der großen Stadthäuser aus den Berliner Villenvierteln Grunewald, Wannsee oder Lichterfelde an. Die Berliner Schickeria dieser Zeit war ganz versessen auf die Ostsee. Wer etwas auf sich hielt, ließ sich in einem der drei Kaiserbäder eine schmucke Villa bauen. Am liebsten direkt an der Promenade, eingebettet in eine weitläufige Parklandschaft. Geld spielte keine Rolle. Man wollte zeigen, was der Geldbeutel hergab. Je schicker, umso besser. Großer Salon, Billardzimmer, Gartenzimmer, Kaminzimmer, edle Bäder nebst Boudoir und nicht fehlen durfte die Seeterrasse: Jeder baute sich sein Traumdomizil nach seiner Fasson.

Das Maß aller Dinge war der eigene Geschmack. Dem einen gefielen die Tempelbauten der Antike mit ihren gewaltigen Säulen und Dreiecksgiebeln. Der nächste liebte die Häuser aus dem Schwarzwald. So ließ er sein Anwesen mit diversen Holzornamenten versehen oder gleich ganz aus Holz bauen.

Manch einer wünschte sich ein Märchenschloss mit Türmchen und Erkern, dem anderen wiederum war das traute Berliner Heim in Klein als Residenz für die Sommerfrische gerade recht. Es gab kein Tabu. Man bediente sich ungeniert ganz verschiedener Stilelemente aus der Renaissance, dem Barock, der Gründerzeit und dem Jugendstil.

So entstand in nur wenigen Jahrzehnten ein wahres Sammelsurium an Häusern ganz unterschiedlicher Bauweise. Die einzige Klammer, die alle miteinander vereint und die noch heute die Vorübergehenden fasziniert und zum Schwelgen bringt, ist die Prunksucht ihrer Besitzer und der Einblick, den sie damit auf ihren luxuriösen Lebensstil geben.

Geschichte der Kaiserbäder

Gastgeber

Bäderarchitektur

Haus Hedwig

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sehenswert: Erhalt originaler Tür- und Fensterelemente, Holzfußboden
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Kontakt:
Villa Dorothea
Strandstraße 15
17424 Seebad Heringsdorf
Tel. 038378 22332
Homepage

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