Dass Sie auch in turbulenten Zeiten wĂ€hrend Ihres Aufenthaltes und Urlaubs Meer. Erleben. können, dafĂŒr sorgt die Luca App. Das Check-in System ermöglicht in den KaiserbĂ€dern eine datenschutzkonforme und lĂŒckenlose Kontakdatenerfassung, -ĂŒbermittlung und -rĂŒckverfolgung im Austausch mit den GesundheitsĂ€mtern – ob in einem Restaurant, bei einer Veranstaltung oder in einem GeschĂ€ft – Ihre Anwesenheit wird einfach und schnell dokumentiert.

Wir bereiten uns auf die Zeit vor, in denen die Restriktionen abnehmen und Lockerungen zunehmen. Um dann das Leben wieder erleben zu dĂŒrfen, nutzen wir in den KaiserbĂ€dern die luca App zur verschlĂŒsselten, sicheren und verantwortungsvollen DatenĂŒbermittlung. Luca kommt dabei sowohl in den Beherbergungen und der Gastronomie sowie im Einzelhandel und bei Veranstaltungen zum Einsatz. Doch unterstĂŒtzen auch Sie uns dabei, Ihren Aufenthalt in den KaiserbĂ€dern sicherer zu machen: Nutzen Sie die Luca App.

Unsere Locations im Überblick

WĂ€hrend unser Eiland bei Wassersportarten naturgemĂ€ĂŸ einen Heimvorteil genießt, ist jedoch auch zu Lande, ob am feinsandigen Meeresstrand, auf der endlosen Europapromenade, im sattgrĂŒnen Kur- und Heilwald oder in den verschiedenen SĂ€len, Museen und Kirchen kulturelle Hochkonjunktur. Egal ob im flirrenden Sommer oder im eisigen Winter, in den KaiserbĂ€dern verhilt das eine große Event oder die andere kleine Veranstaltung zu einzigartigen Momenten und glĂŒcklichen Gesichtern.


Strand

Wenn die Seele einmal wieder Weite braucht
Warmer Sand, der durch Finger rieselt, Gedanken, die mit jeder Welle hinaus auf das Blau getragen werden. Der Moment, in dem aller Stress weit weg ist und Freiheit sich in jeden Atemzug legt. Hier am Strand ist Zeit ein Begriff aus einer anderen, fernen Welt.

Der Strand ist der Sehnsuchtsort fĂŒr alle Sonnenanbeter, Luftmatratzenpiraten, Kleckerburgarchitekten und Berufsbadenixen, fĂŒr alle, die einmal wieder Meer brauchen und Meer erleben wollen. Dabei ist der Strand der KaiserbĂ€der nicht nur perfekt zum Aus- und Entspannen. Wer gern einfach nur mal alle Viere von sich streckt, findet hier genauso sein Fleckchen wie diejenigen, die ihre Ostseeauszeit aktiv gestalten wollen. Der Strand der KaiserbĂ€der bietet vielfĂ€ltige Urlaubsmomente. Von familien- oder hundefreundlichen StrĂ€nden, ĂŒber FKK- und TextilstrĂ€nde bis hin zu ruhigen Abschnitten reicht die Auswahl. Kleine Veranstaltungen und große Events wie das Winterbadespektakel, die Strandkorb Weltmeisterschaft, Barfußkonzerte oder Drachenfeste machen den Strand in jeder Jahreszeit zum Erlebnis.

Wem das Faulenzen im feinen Strandsand nicht reicht, kann am Sportstrand ordentlich ins Schwitzen kommen. Hier können alle, die sich auch wĂ€hrend des Urlaubs fit halten wollen oder Lust am gemeinsamen Spiel haben, so richtig Gas geben. Ganz gleich, ob Sie gern BĂ€llen hinterherjagen, den Tag bei einer entspannten Yoga-Session oder auf der Ostsee beim Stand-Up-Paddling beginnen wollen – Möglichkeiten, sportlich aktiv zu sein, gibt es am Sportstrand der KaiserbĂ€der reichlich.

Die wohl außergewöhnlichste Kulisse fĂŒr lauschige Kinoabende oder mitfiebernde Fußballmomente beim Public Viewing bietet die 43 Quadratmeter große LED-Wand mitten in der Ostsee neben der Heringsdorfer SeebrĂŒcke. Machen Sie es sich im feinen Strandsand gemĂŒtlich und genießen Sie spannende FilmnĂ€chte, internationale Fußballspiele oder faszinierende Fotoshows unter freiem Himmel.



Promenade

Vorbei an den schicken Villen mit ihren Erkern, Giebeln, TĂŒrmchen und SĂ€ulen zieht sich die Promenade schnurgerade von Bansin ĂŒber Heringsdorf bis nach Ahlbeck und weiter ins polnische SwinemĂŒnde hinein. Sage und schreibe zwölf Kilometer ist sie insgesamt lang. Lang genug, fĂŒr ausgiebige SpaziergĂ€nge oder gemĂŒtliche Radtouren. Nirgends sonst gibt es eine solche Vielzahl an BĂ€derarchitekturvillen wie hier in den KaiserbĂ€dern. Staunend wandern die Augen von einem Sehnsuchtsdomizil zum anderen.

WĂ€hrend in Bansin die windschiefen Kiefern auf der DĂŒne immer wieder den Blick auf die Ostsee freigeben, wandelt sich die Promenade in Heringsdorf zu einem breiten Park. Der Kunstpavillon, ein Rosengarten und weite RasenflĂ€chen sĂ€umen hier den Weg. In Ahlbeck bummelt man an alten FischerhĂŒtten vorbei, wĂ€hrend sich die schicken Hotels auf der anderen Seite der Flaniermeile die Hand reichen.

An Sommertagen genießen GĂ€ste und Einheimische gleichermaßen das Bummeln ĂŒber die Promenade. Vor allem in den wĂ€rmeren Monaten locken Feste wie das Ahlbecker Sommerfest, das Internationale Kleinkunstfestival, die Heringsdorfer Kaisertage oder das Bansiner SeebrĂŒckenfest mit Unterhaltsamem und so manch hochkarĂ€tigem Ereignis.

Ein Fischbrötchen aus einem der zahlreichen Restaurants in den HĂ€nden lauschen die Menschen der Musik, die auf den KonzertbĂŒhnen erklingt. Jedes der drei SeebĂ€der hat seinen eigenen, kleinen Konzertpavillon. Die kleinste, dafĂŒr aber Ă€lteste KonzertbĂŒhne steht in Bansin. Zusammen mit den alten Badewagen und dem Blick aufs Meer hat sie einen ganz besonderen Charme. Fast genauso alt ist die hölzerne Konzertmuschel in Ahlbeck. Sie ist ein kleines Kunstwerk der BĂ€derarchitektur. Die Heringsdorfer Konzertmuschel dagegen besticht mit ihrer modernen Stahlkonstruktion.

Ob Komödie, Drama, Kabarett oder MĂ€rchen – im Chapeau Rouge, dem knallroten Theaterzelt direkt an der Heringsdorfer Promenade hebt sich im Sommer fast tĂ€glich der Vorhang und entfĂŒhrt die Zuschauer in ernsthafte, frohsinnige, feingeistige und zuweilen scharfzĂŒngige Fantasiewelten. Im Winter bietet eben jener Platz als Eisarena kleinen und großen Balance-Akteuren Kufenspaß unter freiem Himmel.



Villa Irmgard

Auf dem massiven Schreibtisch ein aufgeschlagenes Notizbuch, vollgeschrieben mit Gedanken, Ideen, Visionen, gleich nebenan steht in einem Jugendstil-Alkoven ein gemĂŒtliches Kanapee, aus dem ersten Stock perlen leise Klavierkaskaden die alte, schiefe Holztreppe hinunter– die zweigeschossige Villa Irmgard entfĂŒhrt ihre Besucher auf einer Zeitreise mitten hinein in das Leben eines der bekanntesten, russischen Schriftsteller des beginnenden 20. Jahrhunderts. Maxim Gorki hatte hier 1922 mehrere Monate gelebt, gearbeitet und sich an der frischen Ostseeluft von einer schweren Krankheit erholt. Er liebte das Rauschen der Wellen und die Stille der umliegenden WĂ€lder. Hier, in der Villa Irmgard, hatte er Leo Tolstoi und andere berĂŒhmte Freunde empfangen und an seiner Autobiographie „Meine UniversitĂ€ten“ geschrieben. Und noch heute sehen die einstigen WohnrĂ€ume aus, als wĂŒrde der leidenschaftliche Literat gleich durch die glĂ€serne VerandatĂŒr eintreten.

Reich mit Jugendstilelementen verziert, ist nicht nur das Äußere der Villa im Original erhalten. Auch das Innere atmet den Geist lĂ€ngst vergangener Zeiten. Das Inventar ist Zeitgeschichte zum Anfassen. Doch das kleine Museum beherbergt nicht nur GrĂŒnderzeit- und Jugendstil-AntiquitĂ€ten. Es ist ebenso ein ganz moderner Ort, der zu besonderen Veranstaltungen, Konzerten, Lesungen, VortrĂ€gen, FilmvorfĂŒhrungen und kleinen Theatervorstellungen einlĂ€dt. Wechselnde Ausstellungen locken immer wieder Kunstliebhaber in den ersten Stock. Im Sommer ist der Garten der Villa erfĂŒllt von Musik. Wenn es draußen ungemĂŒtlich und stĂŒrmisch wird, sind dagegen die heimeligen Konzerte im Kerzenschein sehr beliebt.


Villa Irmgard
Maxim-Gorki-Straße 13
17424 Heringsdorf

Montag: geschlossen
Dienstag: 12 bis 18 Uhr
Mittwoch: geschlossen
Donnerstag: 12 bis 18 Uhr
Freitag: 12 bis 18 Uhr
Samstag: 12 bis 18 Uhr
Sonntag: nach Vereinbarung

Haus des Gastes

Direkt an der SeebrĂŒcke in Bansin befindet sich das Haus des Gastes. Es beherbergt nicht nur eine der drei Touristinformationen in den KaiserbĂ€dern, sondern bietet in einer kleinen aber feinen Galerie KĂŒnstlern aus Malerei, Grafik und Bildhauerei eine Plattform. Das Ausstellungkonzept ist vielfĂ€ltig, genauso wie die Themen in den VortrĂ€gen und Lesungen, die regelmĂ€ĂŸig im hauseigenen Saal genossen werden können.

Von der Historie rund um die Perlen der BĂ€dervillen und die Einzigartigkeit der SeebrĂŒcken bis hin zur Natur der Pommerschen Bucht und den PhĂ€nomenen des Inselwetters finden im Haus des Gastes verschiedene Inhalte und Themen der Ostsee und des Eilands ihren Platz. Neben den beliebten Baumlesungen mit Hugo, dessen Geschichten gern Groß und Klein lauschen, rĂŒckt das Haus des Gastes auch Kabarett und Satire in Form von Chansons, Parodien und Sketchen politischer ZustĂ€nde und aktueller Ereignisse ins Zentrum des Geschehens.

 


Haus des Gastes
An der SeebrĂŒcke
17429 Seebad Bansin

Hans Werner Richter-Haus

Mehr als 100 Jahre ist das kleine GebĂ€ude mit den roten FlĂŒgeltĂŒren alt. Einst Feuerwehrhaus, heute Literaturhaus fĂŒr den berĂŒhmten Sohn von Bansin: Hans Werner Richter. Autor, Literat und Initiator der Schriftstellervereinigung „Gruppe 47“.

Der 1908 in Neu Sallenthin als Sohn eines Fischers geborene Hans Werner Richter verbrachte seine Jugend in Bansin, einen Steinwurf vom einstigen Feuerwehrhaus entfernt, bevor er in die GroßstĂ€dte Berlin und MĂŒnchen zog. In seinen Werken „Spuren im Sand“ oder „Geschichten aus Bansin“ beschreibt er nicht nur seinen Geburtsort, sondern gibt Einblick in sein Leben. Die AusstellungsstĂŒcke in seinem Arbeitszimmer sind Originale, die aus seiner Schreibstube in MĂŒnchen stammen.

In einer kleinen Galerie sind weitere StĂŒcke aus dem Nachlass der Familie Richter ausgestellt, so auch sein Hut und sein Gehstock. Doch auch andere Kunstschaffende finden hier ErwĂ€hnung, wie Lotte Halfeld, die 1947 Richter portrĂ€tierte; Erich Jaeckel, der die Selliner Bootsstelle malte; sowie GĂŒnter Grass mit seiner Zeichnung „Der Hecht zum 1. Mai“.

Auch der 1925 in Ahlbeck geborenen Carola Stern wird in dem ehemaligen GebĂ€ude der Feuerwehr ein Ausstellungsbereich gewidmet. Diverse Werke und StĂŒcke aus ihrem Nachlass erinnern an ihr Leben und Wirken.

GĂŒnter Grass und Hans Werner Richter verband nicht nur eine tiefe Freundschaft, sondern auch die Mitgliedschaft in der „Gruppe 47“, zu der Richter von 1947 bis 1967 einlud. Im GĂŒnter Grass – Zimmer befindet sich ein kleiner Teil seiner großen Werke. Dieser Raum dient auch dazu, auf den Spuren der Geschichte zu wandern – So werden hier unter anderem FilmvorfĂŒhrungen und Lesungen veranstaltet, die Sie in die Historie der KaiserbĂ€der blicken lassen.

Selbst der bekannte und einflussreiche Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki sagte einst ĂŒber Richter und die „Gruppe 47“: „Sicher ist: Solange man sich fĂŒr die deutsche Literatur nach 1945 interessiert, so lange wird man die Gruppe 47 nennen und ihres GrĂŒnders Hans Werner Richter gedenken.“

Auch wenn Richter die Insel im Laufe seines Lebens zu eng wurde, so blieb er ihr doch immer verbunden. So beschreibt er in seinen Werken nicht nur die Orte seiner Kindheit, sondern ließ sich auch auf eigenen Wunsch hier beerdigen.


Hans Werner Richter-Haus
Waldstraße 1
17424 Seebad Bansin

Montag: geschlossen
Dienstag: 10 bis 12 & 13 bis 17 Uhr
Mittwoch: 10 bis 12 & 13 bis 17 Uhr
Donnerstag: 10 bis 12 & 13 bis 17 Uhr
Freitag: 10 bis 12 & 13 bis 17 Uhr
Samstag: 12 bis 17 Uhr
Sonntag: geschlossen

KaiserbÀdersaal

Hier haben schon Stars Konzerte gegeben, Deutschlands beste Wortakrobaten um die Wette geslamt und NobelpreistrĂ€ger so manchen Zuhörer zum Nachdenken gebracht – Der KaiserbĂ€dersaal an der Heringsdorfer Promenade lĂ€dt immer wieder zu hochkarĂ€tigen Veranstaltungen ein. Ob Konzert, VarietĂ©, Musical oder Lesung – der KaiserbĂ€dersaal ist der Ort, an dem die Musik spielt und gelegentlich auch das ganz große Theater. Denn der Saal bietet jede Menge Platz. Bis zu 600 Personen können sich auf dem Parkett und in den Logen kleinen und großen KunstgenĂŒssen hingeben.

Rote SamtstĂŒhle, Logen, die von weißen Pfeilern getragen werden und eine hohe Kassettendecke verleihen ihm ein historisierendes Ambiente. Die BĂŒhne ist trotz ihrer GrĂ¶ĂŸe (11×12 Meter) höhenverstellbar. Der Orchestergraben kann versenkt werden.

Etwas ganz Besonderes ist das Entree. Über eine Freitreppe gelangt man direkt von der Promenade in das glĂ€serne Foyer. Zehn Meter hohe, schlanke SĂ€ulen, die allabendlich in einem bunten Lichtermeer baden, flankieren und stĂŒtzen den lichten und offenen Eingangsbereich.


KaiserbÀdersaal
Hotel Kaiserhof Heringsdorf
Kulmstraße 33
Strandpromenade
17424 Seebad Heringsdorf

Kur- und Heilwald

Der Ostseewind rauscht durch die Kronen der Buchen. Das Laub raschelt unter den FĂŒĂŸen. Es duftet herrlich nach Holz und feuchtem Moos. Der Kur- und Heilwald in Heringsdorf ist das wohl grĂŒnste Fitness- und Gesundheitsstudio der Insel. Er lĂ€dt dazu ein, die Usedomer Natur mit allen Sinnen zu erleben. Manche der „grĂŒnen“ Fitnesstrainer sind schon an die 150 Jahre alt. Das Gute an ihnen? Sie haben die Ruhe weg und das ĂŒbertrĂ€gt sich auf jeden, der zu ihnen kommt.

Bei einem Spaziergang durch den Kur- und Heilwald, dem ersten seiner Art in Europa, können SpaziergĂ€nger und Bewegungsfreudige die heilenden KrĂ€fte des Waldes selbst erleben. Denn die einzigartige Kombination aus mildem Reizklima, frischer Ostseeluft und den Ă€therischen Ölen der BĂ€ume wirkt sich positiv auf Körper und Geist aus. Stress wird abgebaut, das Herz-Kreislausystem gefördert, der Blutdruck gesenkt, die Atemwege befreit. Wer einen Tag im Wald verbringt, hat anschließend 40 Prozent mehr Abwehrzellen in seinem Blut.

Durch das 187 Hektar große Areal fĂŒhrt ein gekennzeichnetes Routennetz mit drei unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Die Wege sind barrierefrei und behindertengerecht angelegt. Extra geschaffene PlĂ€tze laden zu körperlichen und meditativen Übungen ein. Das Erlebniskonzept wurde zusammen mit Medizinern und Förstern entwickelt. Ein speziell angelegter Motorik- und Sensorikpfad mit Outdoor-FitnessgerĂ€ten fördert den Bewegungsapparat und den Muskelaufbau, schult den Gleichgewichtssinn und macht den Wald als Ganzes erlebbar. Therapietafeln an den einzelnen Stationen geben Auskunft ĂŒber die Nutzung und den Nutzen der jeweiligen Übung. Wer gern barfuß lĂ€uft, kann hier seine Schuhe getrost ausziehen.

Neben dem eigenen Erkunden sind auch gefĂŒhrte oder waldtherapeutische Waldwanderungen mit speziell ausgebildeten Waldtherapeuten oder dem Revierförster möglich. Auch kleine Waldwanderer können im Programm des Kur- und Heilwaldes spannende Abenteuer erleben.



Kirchen

Mit ihrer gewölbten Holzdecke wirkt sie wie ein großes umgedrehtes Boot. Genau daran will das Innere der Ahlbecker Kirche die Besucher auch erinnern. Denn sie dient bis heute den Ostseeauszeitlern, aber vor allem auch den Fischern des Ortes allsonn- und -feiertĂ€glich als Ort der gottesdienstlichen Erbauung. Drei Jahrzehnte lang hatte der Kantor Johann Koch Spenden fĂŒr ihren Bau gesammelt, bis die Kirche 1895 schließlich eingeweiht werden konnte. So besagt es ein Gedenkstein an der Seite des BacksteingebĂ€udes.
Doch sind es lÀngst nicht mehr nur Gottesdienste, zu denen die kleine Kirche des Seebades einlÀdt.

Genauso wie auch bei der Heringsdorfer Kirche, die oben auf dem Kulm bereits 1848 vom Schinkel SchĂŒler Ludwig Persius errichtet wurde, und der modernen Saalkirche von Bansin aus dem Jahre 1939 stehen auf dem Veranstaltungsprogramm der drei evangelischen KaiserbĂ€derkirchen zudem Lesungen, Konzerte und Theaterspiele. Ob Gospelchor, Jazz-Band oder Barockensemble – WĂ€hrend des Kirchensommers begrĂŒĂŸen die Gemeinden bei den Konzerten immer wieder zahlreiche GĂ€ste aus nah und fern.
Angehörige anderer Glaubensgemeinschaften haben in den KaiserbÀdern ebenfalls verschiedene Möglichkeiten, Gottesdienste zu feiern. In Ahlbeck gibt es eine Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde. In Heringsdorf ist die katholische Kirche Stella Maris zuhause und in Bansin bieten die Neuapostolische Kirche sowie die Landeskirchliche Gemeinschaft Andachten in ihren RÀumen an.



Andere Locations

Das Licht geht aus. Die Musik tönt laut aus voll aufgedrehten Lautsprechern, wĂ€hrend die Spieler auf das eingezĂ€unte Feld laufen. Das Adrenalin bei Sportlern und Zuschauern zaubert Jubel und Glitzer in MĂŒnder und Augen. Ringsum wogen blau-weiße Schals. Die KaiserbĂ€der haben nicht nur Salzwasser im Blut, sondern auch eine Menge Handballleidenschaft.
Denn am Wochenende sind die Fans des Ahlbecker Heimatvereins HSV Insel Usedom stets außer Rand und Band. In der Pommernhalle, die 1997 mit dem Spiel gegen die Reinickendorfer FĂŒchse eröffnet wurde, brodelt bei den Spielen nicht die Ostsee, sondern die Stimmung. Nicht umsonst wird die Pommernhalle bei Heimspielen auch gern Pommernhölle genannt. Bis in die Oberliga hat es der Herzensverein der Ahlbecker geschafft.

Doch lĂ€dt die Mehrzweckhalle neben den Handballspielen auch zu anderen Veranstaltungen wie Multimedia-VortrĂ€gen ein. Sportlich geht’s auch bei den Fußballspielen des FC Insel Usedom auf dem Sportplatz in Bansin zu.
Wer dagegen lieber selbst ins Schwitzen gerĂ€t, kann sich bei der Mitternachtssauna der Ostseetherme auf ganz unterschiedliche Art einheizen lassen. Zu nĂ€chtlicher Stunde entfĂŒhrt sie in den SaunanĂ€chten von der Karibik bis ins Polarmeer und verwöhnt dabei nicht nur den Körper, sondern auch den Gaumen.
Die Abendstunden locken zuweilen aber nicht nur in die Sauna. Auch auf den Straßen der KaiserbĂ€der ist immer wieder etwas los. Feste, Live-Musik, Mitternachtsshopping – Vor allem auf den Promenaden und in der Heringsdorfer Friedensstraße laden kleine, feine Events im Sommer und zwischen Weihnachten und Neujahr zum Schlendern, Schlemmen und Schwofen ein.